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Schießerei im Kosovo - Deutsche KFor-Soldaten verletzt

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Schießerei im Kosovo - Deutsche KFor-Soldaten verletzt

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Bei der Räumung einer Straßensperre im Norden des Kosovo sind am Freitag zwei deutsche Soldaten verletzt worden. Die beiden Männer wurden nach NATO-Angaben angeschossen, als sie eine von Serben errichtete Barrikade beseitigen wollten. Die umkämpfte Straßensperre hatten Serben vor knapp einem Jahr errichtet, um zu verhindern, dass die albanisch geführte Regierung in Pristina die Kontrolle über den serbischen Norden Kosovos übernimmt. Die Soldaten setzten Tränengas ein, um den Zugang zur Barrikade zu räumen. Daraufhin fielen auch Schüsse. Die von der NATO geführte KFOR-Truppe hat den Auftrag, die volle Bewegungsfreiheit auch im Nordkosovo sicherzustellen. Insgesamt hat die Nato im Kosovo derzeit etwa 6200 Soldaten im Einsatz, darunter 1300 Deutsche. Erst am Donnerstag hatte Serbiens neuer Präsident, der rechts-konservative ehemalige Ultranationalist Tomislav Nikolic bei seinem Amtsantritt betont, dass er eine Unabhängigkeit des Kosovo niemals anerkennen werde.