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UN warnt vor Fremdenfeindlichkeit in Griechenland

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UN warnt vor Fremdenfeindlichkeit in Griechenland

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Die wachsende Zahl von Übergriffen auf Fremde in Griechenland bereitet den Vereinten Nationen Sorge. Das UN-Flüchtlingshilfswerk sieht einen direkten Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Lage: “Die Finanzkrise schafft ein Klima, in dem fremdenfeindliche Töne und einfache Lösungen, die es natürlich nicht gibt, wie >Schmeißt sie ‘raus!< und >Nehmen wir das Recht in die eigene Hand!< eine Bevölkerung eher ansprechen, die Probleme mit der öffentlichen Sicherheit und Ordnung hat!”, stellt der Chef des UN-Flüchtlingshilfwerks in Griechenland, Giorgios Tsarbopopulos fest.

Erst kurz vor der letzten Parlamentswahl im Mai haben die Behörden begonnen Auffanglager für, illegale Einwanderer einzurichten. Sieben Prozent der Wähler stimmten im Mai für die ausländerfeindliche neonazistische Goldene Morgenröte.