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Syrien-Krise: Russland und EU weiter uneins

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Syrien-Krise: Russland und EU weiter uneins

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei Gesprächen mit der EU-Spitze in Sankt Petersburg an seiner Syrien-Position festgehalten.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso wollten Putin davon überzeugen, den syrischen Machthaber Baschar al-Assad nicht länger zu unterstützen.

Russland schließt neue UN-Sanktionen gegen Damaskus sowie einen Rücktritt Assads aus. Van Rompuy fasste zusammen: “Die Europäische Union und Russland haben unterschiedliche Ansichten, aber in einem Punkt stimmen wir überein. Für uns bietet der Annan-Friedensplan die beste Chance, um den Teufelskreis der Gewalt in Syrien zu durchbrechen, einen Bürgerkrieg zu verhindern und, um eine friedliche, dauerhafte Lösung zu finden. Wir müssen zusammenarbeiten, um die Gewalt in Syrien zu stoppen und einen politischen Wandel möglich zu machen.”

Putin forderte seinerseits eine Aufhebung der Visapflicht. Zudem warnte er die Europäische Union, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen. Seit seiner Wahl mehren sich die Proteste.