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Wieder Beben in Italien - Schäden gehen in die Milliarden


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Wieder Beben in Italien - Schäden gehen in die Milliarden

In Norditalien hat wieder die Erde gebebt. Zwar hatte das Beben dieses Mal nur eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala, doch dem Uhrenturm in der Stadt Novi di Modena gab es den Rest: er stürzte ein. Den weit stärkeren Erdstößen vom 20. und 29. Mai hatte das Wahrzeichen aus dem 18. Jahrhundert
standgehalten.

Nach Polizeiangaben gab es keine Verletzten. Doch das Beben löste Panik aus in der Region, in der bereits tausende Menschen obdachlos sind und in Zelten leben.

Die Schäden der Erdbebenkatastrophe gehen in die Milliarden. Vertreter der Europäischen Kommission sollen sich nun vor Ort ein Bild machen. Nach Gewerkschaftsangaben mussten 3500 Betriebe geschlossen werden, 20 000 Beschäftigte verloren ihre Jobs.

Bei den beiden Beben am 20. und 29. Mai waren in der Region Emilia-Romagna insgesamt 24 Menschen getötet und 400 verletzt worden.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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