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"Schlächter von Montreal" in Berlin gefasst

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"Schlächter von Montreal" in Berlin gefasst

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Die zehntägige Flucht des mutmaßlichen Mörders Luka Rocco Magnotta hat in einem Internetcafé in Berlin geendet. Der 29-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen, er ergab sich mit den Worten: “Ihr habt mich!”

Der Kanadier soll vor laufender Kamera einen chinesischen Studenten grausam ermordet und zerstückelt haben.

Magnotta schaute sich im Internetcafé Pornos und Zeitungsartikel über sich selbst an. Der Ladenbesitzer, Kadir Anlayisli, erkannte ihn: “Der ist reingekommen und wollte ins Internet. Da habe ich ihm gesagt, ok, nehmen sie Platz 25. Da habe ich mir gedacht, den kennst du doch von irgendwo her. Na ja und dann war das der Typ, der gesucht wird. Ich habe die Polizei nicht angerufen, sondern angehalten. Und ihnen gesagt: ‘Hier ist jemand, den sie vielleicht suchen.’ Ja und das war’s, sie haben ihn mitgenommen.”

Magnotta verdiente sein Geld mit Pornofilmen und als Callboy. Am 25. Mai soll er einen 33-jährigen Mann, angeblich sein Freund, mit einem Eispickel getötet haben. Er habe ihn zudem geköpft und zerstückelt. Einzelne Leichenteile schickte er an kanadische Parteien und das Video seiner Tat veröffentlichte er im Netz.

Kanada will seine Auslieferung beantragen.