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Syrien: Rebellen kündigen Waffenstillstand auf

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Syrien: Rebellen kündigen Waffenstillstand auf

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Die Lage in Syrien bleibt angespannt. Ein Anführer der Rebellen erklärte, die vor allem aus desertierten Soldaten bestehende freie syrische Armee fühle sich nicht mehr an den von den UN vermittelten Waffenstillstand gebunden, seit Präsident Baschar al-Assad ein Ultimatum zur Umsetzung des Friedensplans ungenutzt verstreichen ließ. Der Leiter der UN-Mission, Robert Mood, traf in Deir al-Zour mit den Anführern der Rebellen zusammen. Im Anschluss an das Treffen erklärte Mood, dass die freie Armee Unterstützung aus dem Ausland erhalte. Sie werde mit Waffen, Geld und Lebensmitteln versorgt, auch ausländische Kämpfer seien in Syrien aktiv.

In Istanbul hat sich unterdessen eine neue Widerstandsbewegung formiert, die die bewaffnete syrische Opposition vereinen will. Die Gruppe trägt den Namen “Syrische Rebellenfront” und will ihre Kampfaktionen mit der Freien Syrischen Armee koordinieren. Nach eigenen Angaben verfügt die “Syrische Rebellenfront” über 12.000 Kämpfer.