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Syrien weist europäische Diplomaten aus

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Syrien weist europäische Diplomaten aus

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Nach der Ausweisung syrischer Diplomaten aus einigen EU-Staaten hat Syrien seinerseits mehrere westliche Botschafter zu unerwünschten Personen erklärt. Betroffen sind unter anderem Diplomaten aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien. Die meisten Botschafter befinden sich allerdings bereits nicht mehr in Syrien. Bei einem Treffen mit dem Leiter der UN-Mission Robert Mood erklärte der stellvertretende syrische Außenminister Faisal Maqdad, man bedauere, dass man diese Maßnahme habe treffen müssen. “Die anderen wollen einen Erfolg der UN-Mission verhindern”, sagte er, “sie wollen die Stabilität verhindern, die sich die syrische Bevölkerung wünscht.”

Unterdessen hält der Flüchtlingsstrom in die Türkei an. Nach Angaben aus Ankara sind allein in den ersten Junitagen rund 2.700 Syrer ins Nachbarland geflohen. Bewohner der Grenzdörfer berichteten, die Regierungstruppen hätten bewaldete Gegenden in Brand gesteckt, um dort versteckte Rebellen zu vertreiben. Insgesamt befinden sich derzeit fast 27.000 Syrer in der Türkei.