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Merkel kämpft weiter für den Fiskalpakt

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Merkel kämpft weiter für den Fiskalpakt

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kämpft weiter für den Fiskalpakt. Bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister David Cameron in Berlin sagte sie, der Fiskalpakt genüge nicht, um den Euro zu retten, sei aber notwendig. Eurobonds lehnte die deutsche Bundeskanzlerin erneut ab.

Zugleich aber betonte Merkel die Notwendigkeit, in Europa enger zusammenzuarbeiten. Wie bereits früher sprach sich Cameron auch in Berlin gegen eine EU-weite Finanztransaktionssteuer aus. Und er machte deutlich, dass London keine stärkere Integration in die EU anstrebe. “Ich zweifle nicht daran, dass die Euro-Staaten in den nächsten Monaten eine stärkere Integration anstreben.

Großbritannien gehört nicht zu den Euro-Ländern, wird der Euro-Zone nicht beitreten und damit auch an der genannten Integration nicht teilnehmen”, sagte Cameron. “Für die Einheitswährung aber sind diese Dinge wichtig, damit sie in Zukunft ihren Aufgaben gerecht werden kann.” Bei dem Treffen bemühte sich Merkel, Ängste über ein Europa der zwei Geschwindigkeiten zu zerstreuen. Nicht alle Vergemeinschaftungsschritte müsse man gemeinsam gehen, so die Bundeskanzlerin.