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Syrien: Ernüchterung beim UNO-Sonderbeauftragten

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Syrien: Ernüchterung beim UNO-Sonderbeauftragten

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Die Lage in Syrien beschäftigt auch wieder die Vereinten Nationen. In New York ist dazu die Vollversammlung zusammengetreten.

Vor den Vertretern der fast zweihundert Staaten sagt auch der UNO-Generalsekretär, den Beobachtern in Syrien sei der Zugang zum Ort des jüngsten Massakers verwehrt worden. Sie versuchten aber weiter, dorthin zu gelangen. Vor ein
paar Minuten, sagt Ban Ki-Mun auch, habe er erfahren, dass die Beobachter dabei aus Handfeuerwaffen beschossen worden seien.

Auch der UNO-Sonderbeauftragte in der Syrienfrage spricht vor der Vollversammlung: Er müsse ehrlich zugeben, der Plan für einen Waffenstillstand sei nicht umgesetzt worden, sagt Kofi Annan – obwohl er doch akzeptiert worden sei und eine mutige Gruppe von Beobachtern inzwischen vor Ort sei.

Die Weltgemeinschaft sei sich einig, sagt Annan weiter, müsse aber diese Einigkeit noch auf eine höhere Ebene heben. Sie brauche den gemeinsamen
Willen, um auch in Einigkeit zu handeln.