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100 Tage dOCUMENTA

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Und wieder ruft die documenta in Kassel, die 13. Ausgabe der Mammutschau für Kunst und Zeitgeist aus der ganzen Welt. Zu den über 150 Teilnehmern aus 55 Ländern an der renommierten Kunstschau gehört der argentinische Bildhauer Adrian Villar Rojas. Einen wahren Skulpturenpark hat er auf dem Weinberg der Karlsaue eingerichtet.
Die documenta 13 hat mehr Ausstellungsorte denn je. Neben dem Fridericianum, der documenta-Halle und der Neuen Galerie bespielt die Schau neun weitere Orte. Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der documenta, unterstreicht die Vielfalt der Schau. “Einige Werke befassen sich mit der Beziehung zum Raum und zur Zeit und sind eine Art Reaktion auf die Geschwindigkeit des Zeitalters der globalen Informationsflüsse. Es geht um die Frage, ob man diese Gleichzeitigkeit verlangsamen oder sogar verhindern kann. Es geht außerdem um das Thema ‘Collaps and Recovery’, Zusammenbruch und Wiederaufbau.”
“Collaps and Recovery”, so lautet das Leitmotiv der Documenta, ein offenes Experimentierfeld. Den Besucher erwartet zeitgenössische Kunst in ihren vielfältigsten Erscheinungsformen – von Skulpturen, Installationen und Performances bis zu Fotografie und Film. Genau einhundert Tage dauert die Weltkunstschau, bis zum 16. September in Kassel.