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Argentinier protestieren gegen Hauruck-Wirtschaftspolitik

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Argentinier protestieren gegen Hauruck-Wirtschaftspolitik

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Argentinien hat das Schlimmste hinter sich, eigentlich: Vor 10 Jahren Hyperinflation, Staatsbankrott, Kollaps des Finanzsystems. Die Folge: Ein Viertel der Bevölkerung arbeitslos, mehr als die Hälfte arm.

Jetzt haben viele Angst, dass alles wieder von vorne losgeht: Der Umtausch Peso-Dollar ist erschwert, die Inflation ist bei 25 Prozent angekommen.

Jorge Ward, Demonstrant:

“Mit unseren Institutionen geht es bergab, da sind wir dagegen. Die Gerichte sind nicht unabhängig, die Gewaltenteilung können Sie vergessen.”

Veronica Mcdonalds, Demonstrantin:

“Wir machen eine sehr schwere Zeit durch. Und von der Regierung kommen keine Antworten. Niemand gibt sich zu erkennen, und wenn, wird gelogen.”

Mit Importrestriktionen, Devisenkontrollen
und der Verstaatlichung der Repsol-Tochter YPF hat sich Argentinien internationaler Kritik ausgesetzt. Die wirtschaftspolitischen Eingriffe sollten eigentlich die Folgen der Wirtschaftskrise dämpfen.

mit dpa, Reuters