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Nach Blutbad: UNO-Beobachter werden aufgehalten

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Nach Blutbad: UNO-Beobachter werden aufgehalten

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UNO-Beobachter in Syrien sind heute sogar beschossen worden. Das teilte jedenfalls ihr Chef mit, UNO-Generalsekretär Ban Ki-Mun; er sprach von
einem Beschuss aus Handfeuerwaffen. Verletzt wurde aber niemand.

Die Beobachter wollten zum Schauplatz des Blutbads in der Nähe der Stadt Hama. Sie wurden aber an Straßensperren der syrischen Armee angehalten und auch zurückgeschickt. Auch Personen in Zivil hielten sie mehrfach auf.

Gegen abend kehrten die Beobachter nach Hama zurück. Morgen wollen sie nun erneut versuchen, sich von der Lage in dem Dorf nach dem Massaker ein Bild zu verschaffen.

Dieses Blutbad steht zur Zeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, nach ähnlichen Massakern wie erst neulich in der Stadt Hula. Auch Bilder aus anderen Orten kommen aber über das Internet nach wie vor täglich an die Öffentlichkeit. Sie zeigen, dass auch nach fast zwei Monaten vorgeblicher Waffenruhe die
Gewalt in Syrien an vielen Orten immer weitergeht.