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Warschau feiert die EM

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Warschau feiert die EM

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Einen Tag vor Beginn der Euro fiebern die Fans dem Start der Endrunde entgegen. Der Kampf um die kontinentale Fußball-Krone wird erstmals in zwei Ländern des früheren Ostblocks ausgetragen.

Co-Gastgeber Polen scheint bestens gerüstet zu sein. Mit der Eröffnung der Fanmeile in der Warschauer Innenstadt begann am Donnerstag der Countdown. Die Warschauer Fanzone ist die größte des Landes und bietet bis zu 100 000 Menschen die Möglichkeit, gemeinsam die Spiele zu sehen. Doch auch kritische Stimmen werden in Polen ernst genommen. So haben Rassismusvorwürfe in den Gastgeberländern für Besorgnis gesorgt. Ewa Cylwik von der «Never Again Foundation» weiß um dieses Problem: „Ich habe viele internationale Freunde, auch Afro-Amerikaner oder Latinos zum Beispiel, die extra für die EM herkommen und sie haben keine Angst. Auch wenn es manchmal Diskriminierungen gibt, die meisten Orte sind offen und tolerant.”

Die Europameisterschaft wird am Freitag mit dem Spiel Polen gegen Griechenland eröffnet.
Zu einem neuen Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt hat sich mittlerweile das neue National-Stadion entwickelt. Es ist ein echter Fußball-Tempel geworden.
Eine gute Nachricht für alle Fans, die mit dem Auto in Polen unterwegs sind, gab es auch noch.
Seit der Nacht zum Donnerstag ist die Autobahn A 2 zwischen Warschau und Berlin befahrbar.
Das letzte Teilstück wurde nach Bauarbeiten rund um die Uhr freigegeben.