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"Ein Höchstmaß an Sicherheit und äußerste Wachsamkeit"

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"Ein Höchstmaß an Sicherheit und äußerste Wachsamkeit"

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Aufständische haben im Osten Afghanistans vier französische Isaf-Soldaten getötet. Fünf Soldaten seien verletzt, drei in kritischem Zustand. Man habe sie in ein Militärkrankenhaus nach Kabul gebracht, so die französische Regierung.

Den ab Juli geplanten Abzug der rund 3400 Franzosen beeinflusse die Attacke nicht, sagte Präsident François Hollande.

Die Nato hatte sich eigentlich darauf geeinigt, den offiziellen Kampfeinsatz erst 2014 zu beenden.

François Hollande, französischer Präsident:

“Der Abzug beginnt im Juli und wird bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Bis dahin muss alles getan werden, damit unsere Truppen ihre Verpflichtungen erfüllen, mit dem höchsten Maß an Sicherheit und äußerster Wachsamkeit zum Schutz des Lebens unserer Soldaten.”

Für Hollande sind es die ersten Verluste französischer Soldaten seit seiner Amtsübernahme.

Die französischen Soldaten seien angegriffen worden, als sie in der Provinz Kapisa Einheiten der afghanischen Armee unterstützten, so Paris.

Es sei ein Selbstmordattentäter gewesen, der eine Burka trug, in einen kleinen Basar, sagte ein Sprecher des afghanischen Innenministeriums, Sedik Seddiki.

Ein Taliban-Sprecher erklärte, sie hätten zwölf Franzosen und vier afghanische Polizisten im Bezirk Nedschrab in der Ostprovinz Kapisa getötet.

mit dpa, AFP