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Frischer Wind für Afrika

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Frischer Wind für Afrika

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Das diesjährige New York Forum ist zu Diskussionen rund um das Thema “Afrika” zusammengekommen. Anders als sonst trafen die über 800 Politiker, Wirtschaftsbosse und Entscheidungsträger sich aber nicht in der US-Metropole, sondern in Libreville, der Hauptstadt des westafrikanischen Gabun. Der Grund: Anders als das kriselnde Europa weist Afrika
Wachstumsraten auf, von denen Politiker hierzulande nicht zu träumen wagen. Richard Attias, Gründer des New York Forums, meinte dazu: “Afrika hat ein enormes Wachstum hingelegt. Sicher, in einigen Ländern gibt es noch Probleme, doch im Großen und Ganzen geht es aufwärts! Der Kontinent könnte sich zum Inkubator nicht zuletzt für Firmen der kriselnden Mittelmerrregion und sogar für Unternehmen jenseits des Atlantiks entwickeln.”

Diskutiert wurde auf dem Forum unter anderem, ob die afrikanische Gesellschaft von der prosperierenden Wirtschaft profitieren kann. Auch hier sehen Teilnehmer des Forums positive Entwicklungen. Mit Wachstumsraten von fünf bis sechs Prozent gebe es wesentlich mehr Spielraum, auch vernünftige Politik zu machen, meint einer von ihnen.

Gemeinsam mit Partnern aus Lateinamerika und Asien schickt sich Afrika also an, den wirtschaftlichen Anschluss an den Rest der Welt wiederherzustellen. Ein optimistischer Wind weht durch die Länder, dank einer neuen Generation junger Talente und Unternehmer. Einer Generation, der es mehr und mehr gelingt, dem Kontinent eine neue Stimme zu verleihen.