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UN:"Geruch nach verbranntem Fleisch"

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UN:"Geruch nach verbranntem Fleisch"

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Nach erneuten Massakern in Syrien wächst die Sorge vor einem Flächenbrand in der ganzen Region.

Im Land selbst begannen UN-Beobachter mit ihren Untersuchungen des jüngsten Gewaltaktes in der Provinz Hama.

Das 25-köpfige Team traf dort ein, nachdem ein Versuch am Tag zuvor gescheitert war. In Al-Kobeir sollen am Mittwoch mehr als 80 Menschen getötet worden sein, darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Die UN-Beobachter berichteten von in der Luft liegendem Geruch nach verbranntem Fleisch.

Die Rebellen hatten paramilitärische Einheiten für das Massaker verantwortlich gemacht. Die syrische Regierung sprach hingegen von deutlich weniger Toten und bezichtigte Oppositionelle der Tat.

Die EU-Kommission stellte unterdessen 23 Millionen Euro Soforthilfe für die notleidende Zivilbevölkerung in Syrien sowie für syrische Flüchtlinge im Libanon und Jordanien bereit.