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Experte sieht Versuchung für Deals mit der extremen Rechten

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Experte sieht Versuchung für Deals mit der extremen Rechten

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In Paris hat unser Korrespondent Giovanni Magi mit dem Politikwissenschaftler Frédéric Sawicki über die extreme geringe Wahlbeteiligung gesprochen. Etwa vierzig Prozent der Wähler sind zu Hause geblieben.

Frédéric Sawicki sagt: “Viele Wähler sehen die Parlamentswahlen als eine Art Absegnung der Präsidentschaftswahlen. Sie fühlen sich von dieser Wahl weniger angesprochen, weniger betroffen. Auch bei den vergangenen Parlamentswahlen, die auf Präsidentschaftswahlen folgten, sank die Beteiligung. Das ist eine logische und in Frankreich übliche Tendenz.”

Und nach dem Dilemma der Konservativen im Umgang mit der rechtsextremen Nationalen Front befragt, schließt der Politikwissenschaftler Bündnisse nicht aus.

“Besonders in Südfrankreich gibt es eine starke Versuchung einiger konservativer Volksvertreter Bündnisse mit der Front Nationale einzugehen, denn danach folgen die Kommunalwahlen 2014. Viele Konservative von der UMP haben Angst, dass sie ohne die rechtsextremen Stimmen ihren Bürgermeisterposten verlieren.”