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Italiens Joker Di Natale sticht

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Italiens Joker Di Natale sticht

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Da hatte Italiens Trainer Claudio Cesare Prandelli das richtige Näschen: In der 56. Minute wechselte er Antonio di Natale ein, vier Minuten darauf stach der Joker bereits.

Das 1:0 war eine perfekte Koproduktion zweier Altmeister: Andrea Pirlo hat überraschend viel Raum und Zeit – und gleich mehrere Anspielstationen. Spaniens Mittelfeld lässt den 33-Jährigen gewähren, Pirlo kann fast unbehelligt seine Optionen abwägen. Der Turnier schickt di Natale in den freien Raum, der Torjäger von Udinese Calcio lässt sich nicht zweimal bitten und überwindet Iker Casillas.

Doch Spaniens Schaltzentrale kann auch anders. So geschehen beim Augleich durch Cesc Fabregas. Die ohne nominellen Stürmer aufgelaufenen Iberer sorgen im Mittelfeld für viel Bewegung. David Silva ist im Ballbesitz, auf der rechten Seite erkennt Fabregas die Möglichkeit. Die beiden Speerspitzen der Spanier reissen die italienische Abwehr auseinander. Der Abschluss ist für Fabregas dann nur noch Formsache.