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Shevchenko lässt Schwedens Abwehr alt aussehen

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Shevchenko lässt Schwedens Abwehr alt aussehen

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Es war der Abend des Andriy Shevchenko beim 2:1-Sieg der Ukraine gegen Schweden, doch den ersten Treffer ging auf das Konto der Skandinavier. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel kann Andriy Jarmolenko eine Flanke von Sebastian Larsson nur unzureichend klären, Kim Källström reagiert blitzschnell und bedient Zlatan Ibrahimovic, der nur noch den Schlappen hinhalten muss. Die Analyse zeigt: Jarmolenko lässt Källström stehen, um den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, doch das misslingt.

Aber die Ukrainer haben ja auch noch ihren Altmeister. Nur drei Minuten nach dem Rückstand folgt Shevchenkos erster Streich. Und Jarmolenko macht seinen Fehler wieder gut: Ungehindert kann er flanken, Shevchenko geht dem Ball im Rücken des Verteidigers konsquent entgegen und köpft ein. Schwedens Defensive macht dabei nicht den besten Eindruck. Vier Verteidiger eskortieren Shevchenko, ohne den Stürmer allerdings konsequent zu stören.

Ein ähnliches Bild beim zweiten Shevchenko-Treffer: Ibrahimovic – und damit alles andere als ein gelernter Verteidiger – ist bei einer Ecke für den Ukrainer eingeteilt und kommt den berühmten Moment zu spät. Der am kurzen Pfosten postierte Mikael Lustig kann das Unheil nicht mehr verhindern.