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Bombenterror in mehreren irakischen Städten

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Bombenterror in mehreren irakischen Städten

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Bei einer Anschlagsserie im Irak sind mehr als vierzig Menschen getötet worden. Es gab zahlreiche Verletzte. Über zwanzig Anschläge wurden am Morgen in mehreren Städten verübt, die meisten Todesopfer gab es in der zentralirakischen Stadt Hilla.

Dort explodierten zwei Autobomben vor Restaurants, die üblicherweise von Polizisten besucht werden. Mehr als 20 Menschen starben, knapp vierzig wurden verletzt.

Auch in der Hauptstadt Badgad und in Kirkuk im ölreichen Norden wurden Anschläge verübt.
In Bagdad waren die Bomben gegen schiitische Pilger gerichtet, die sich zur Vorbereitungen für ein wichtiges Pilgerfest zum Todestag eines Nachfahren des Propheten Mohammed dort versammelt hatten.

Schiiten waren das vornehmliche Ziel des Bombenterrors, doch dieser soll offensichtlich das ganze Land destabilisieren: In Kirkuk richtete er sich auch gegen die Kurden, einer der Bombenanschläge hier wurde auf den Sitz der Demokratischen Partei Kurdistans verübt. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben.