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Saab an Asiaten verkauft - künftig Elektroautos

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Für den insolventen schwedischen Autobauer Saab ist ein Käufer gefunden worden: Ein Konsortium asiatischer Investoren will den Großteil Saabs übernehmen. Das teilte der Insolvenzverwalter vor Journalisten am Firmenstammsitz Trollhättan mit.
Künftiger Eigentümer ist das Joint venture National Electric Vehicle Sweden.

Dessen Chef Kai Johan Jiang erklärte, Saab werde sich künftig auf die Herstellung von Elektroautos konzentrieren. Dabei werde japanische Technologie angewandt.

Saabs Absätze waren im vergangenen Jahr auf nur noch 15.000 Stück weiter in den Keller gegangen.
Noch 2008 waren knapp 90.000 Autos abgesetzt worden.

Saab hatte im vergangenen Dezember Insolvenz angemeldet, nachdem es dem vormaligen Eigentümer Spyker nicht gelungen war, neue Investoren zu gewinnen.

Das neue Eigentümer-Konsortium gehört zu 51 Prozent der Hongkonger National Modern Energy Holding und zu 49 Prozent der japanischen Beteiligungsgesellschaft Sun Investment.