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Assads müssen ohne Kaviar und Trüffel aus der EU auskommen

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Assads müssen ohne Kaviar und Trüffel aus der EU auskommen

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In allen größeren Städten Syriens sind erneut Tausende auf die Straßen gegangen. Brüssel verbietet den Assads unterdessen, Kaviar und Trüffel zu ordern.

Die Regierungsgegner haben bei ihren Freitagsdemonstrationen daran erinnert, dass die Proteste gegen Präsident Baschar al-Assad nun bereits ein Jahr und drei Monate andauern.

Der Chef der UN-Beobachtermission in Syrien
(UNSMIS), Robert Mood, machte beide Konfliktparteien für die Eskalation der Gewalt verantwortlich.

Sowohl die Sicherheitskräfte von Präsident Baschar al-Assad als auch die bewaffneten Aufständischen erschwerten die Beobachtermission und verhinderten, dass wieder Stabilität entstehe.

Das Töten ging auch am Freitag mit unverminderter Heftigkeit weiter. Die EU versucht unterdessen, den syrischen Machthabern zumindest ihren luxuriösen Lebenswandel durch Sanktionen zu erschweren. So darf die Familie Assad neuerdings aus der EU keinen Kaviar und keinen Trüffel mehr kaufen.

Auch teure Schuhe, Uhren und Autos stehen auf einer Liste von Luxusgütern, die wegen der blutigen
Unterdrückung der Opposition nicht mehr an den Assad-Clan verkauft werden dürfen.