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Ermittler konzentrieren sich auf Busfahrer

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Ermittler konzentrieren sich auf Busfahrer

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Drei Monate nach dem tödlichen Unfall eines belgischen Schulbusses im schweizer Kanton Wallis konzentrieren sich die Ermittler nun auf den Fahrer. Technische Probleme als Unfallursache des Busunglücks schließt die Staatsanwaltschaft aus.

“Eine Autopsie benötigt nur einige Tage, aber wir haben eine toxikologische Analyse vorgenommen, die etwa drei Monate in Anspruch nimmt. Danach im April kamen wir nach Belgien und baten um die Krankenakten des Fahrers. Dies Unterlagen wurden den Spezialisten übergeben, die ihre Untersuchungen vornahmen”, teilte der zuständige Staatsanwalt des Schweizer Kantons Wallis, Olivier Elsig, am Freitag in Brüssel mit.

Der Fahrer hatte laut Elsig keinen Alkohol im Blut und hielt sich an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. Kurz vor dem Unfall hatte ein Fahrerwechsel stattgefunden. Der 32jährige Chauffeur legte nur knapp 2 Kilometer zurück, als der Bus mit rund 100 km/h auf die Tunnelwand prallt.

Bei dem Unglück im Autobahntunnel von Siders waren am 13. März 28 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen belgische Schulkinder auf einer Klassenfahrt in die Schweiz.