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Krise trifft auch Rüstungsindustrie

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Krise trifft auch Rüstungsindustrie

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Vor dem Hintergrund schrumpfender Verteidigungsbudgets ist an diesem Freitag in Paris die Rüstungsmesse Eurosatory zu Ende gegangen.
Die rund 1400 Aussteller aus mehr als 50 Ländern spüren die Folgen der Krise.

Viele Regierungen müssen eisern sparen, dabei werden auch die Militärausgaben nicht ausgelassen.
Für die Anbieter neuer Waffen heißt das: Es muß umgedacht werden.

In den westlichen Industriestaaten sei auch das Militär vom Rotstift betroffen, meint Matthew Bell von der Fachzeitschrift Jane’s. Die Rüstungsbranche müsse sich daher auf neue Märkte in Lateinamerika, dem Nahen Osten und Asien konzentrieren.

Andere Fachleute gehen auch von einer Konsolidierung dieses Industriezweigs aus.
Hier müssen sich vor allem die Europäer künftige Strategien überlegen, wenn sie gegenüber den größten Exporteuren aus den USA und Rußland langfristig bestehen wollen.

In diese Richtung geht ein auf der Messe unterzeichneter Kooperationsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich, durch den die militärische Zusammenarbeit noch vertieft werden soll.