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Nach "Bad Day": Daniel Powter wagt einen Neubeginn

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Nach "Bad Day": Daniel Powter wagt einen Neubeginn

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Daniel Powter war schon einmal ganz groß im Geschäft: “Bad Day” wurde ein Welthit, in den USA 2006 sogar der größte Erfolg des Jahres.

Dann aber lief für den Kanadier alles anders als gedacht: Das zweite Album ging daneben, aus dem
“Bad Day” – dem schlechten Tag – wurden schlimme Jahre.

“Zwei Jahre war ich auf Tournee, ich war so fertig, ich wollte nicht mehr”, sagt Powter heute. “Ich war deprimiert, ich nahm allerhand Drogen und wurde süchtig, der Klassiker eben, wie bei allen. Aber jetzt
bin ich weg davon, und ich wollte es einfach noch einmal versuchen.”

Daniel Powter ist reifer geworden: Er ist jetzt 41 Jahre alt, hat eine neue Beziehung und seit ein paar
Monaten eine kleine Tochter. Auch musikalisch soll es nun wieder klappen: Sein neuer Hitversuch ist das eingängige “Cupid”.

Die Anregung dazu kam von einem älteren Pärchen, das er gesehen hatte, wie es unter einem Baum tanzte. “Der Mann war sehr groß”, sagt Powter, “mit weißem Pullunder, sie hatte ein Kleid an. Vielleicht waren sie so 85, aber auf jeden Fall über achtzig. Ich war wie hypnotisiert und konnte gar nicht loslassen, das war so unglaublich. Und dann begann
es in mir zu arbeiten, ich dachte: Das ist es, darum
geht es im Leben.”

Powters neues Album “Turn On The Lights” kommt im August heraus. Bisher gilt er als das klassische
“One Hit Wonder”, von dem man nach einem einzigen Riesenerfolg nie wieder etwas hört. An ihm
ist es nun, das zu ändern.

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