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Neuer Streit um die "Malvinas"

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Neuer Streit um die "Malvinas"

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Großbritannien und Argentinien streiten erneut um die Falklandinseln. Auf der Inselgruppe, die von Argentinien Malvinas bezeichnet werden, feierte man indessen den 30. Jahrestag seit dem Ende des britisch-argentinischen Krieges, aus dem London als Sieger hervorging. Die Falklandinseln liegen knapp 400 Kilometer vor der Küste Argentiniens und haben den Status eines autonomen britischen Überseegebiets. Diesmal war es ein Krieg der Worte. “Wir wollen Neuverhandlungen”, so die argentinische Präsidentin Ceistina Fernandez de Kirchner vor den Vereinten Nationen. “Wir tragen keine Schuld an dem, was 1976 geschah.” Damals putschte das Militär in Argentinien, errichtete eine Diktatur und führte das Land später in den Krieg mit Großbritannien. In London nahm Premierminister David Cameron Stellung. Es werde absolut keine Verhandlungen geben. Drohungen nützten ebenso wenig wie Versuche, die Inselbewohner einzuschüchtern. In Buenos Aires demonstrierten unterdessen frühere Angehörige des argentinischen Militärs dagegen, dass sie bisher nicht als Kriegsveteranen anerkannt wurden.