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Putin: Wenn der NATO-Raketenschild kommt, "müssen wir auch etwas tun"

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Putin: Wenn der NATO-Raketenschild kommt, "müssen wir auch etwas tun"

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Die geplante Nato-Raketenabwehr bleibt ein rotes Tuch für Russlands Präsident Wladimir Putin.
Kurz vor einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama drohte Putin mit einem neuen “Wettrüsten”.

Russland fühlt sich durch das System bedroht und erwägt die Stationierung atomar bestückbarer Langstreckenraketen in der Ostsee-Exklave Kaliningrad rund um das frühere Königsberg.

Wladimir Putin:

“Das Kampf-Potential jedes Anti-Raketen-Systems nähme zu. Das heißt, wir müssten dann auch etwas tun. Natürlich wäre es besser für unsere Partner, wenn es nicht dazu käme. Aber alles, was zur Abwertung unserer strategischen nuklearen Fähigkeiten führen könnte, provoziert unweigerlich eine angemessene Reaktion.”

Das Nato-System soll bis 2020 installiert werden. Es solle eine Bedrohung aus dem Iran abwehren, betont Washington. Russland sei nicht gemeint.

Beim Besuch des Luftwaffenstützpunktes Korenowsk in der Schwarzmeer-Region Krasnodar kündigte Putin außerdem den Bau von Drohnen an – bis 2020 sollen umgerechnet rund zehn Milliarden Euro für unbemannte Flugkörper ausgegeben werden.

mit Reuters, dpa