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Griechen skeptisch aber voller Hoffnung

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Griechen skeptisch aber voller Hoffnung

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Das Schlimmste haben die griechischen Wähler abgewendet. Eine Regierung, die die Zusammenarbeit mit den internationalen Kreditgebern aufkündigt, wird es nicht geben. Aber wie soll es jetzt weitergehen?

Die pro-Europäischen Konservativen sind stärkste Partei geworden, haben aber keine absolute Mehrheit. Zum Regieren brauchen sie die Unterstützung ihrer bisherigen politischen Gegner, den Sozialisten. Keine gute Voraussetzung, glaubt ein Passant in Athen: “Ich erwarte nichts von der neuen Regierung. Es sind dieselben Politiker, die uns durch das Rettungspaket und die Sparpolitik in diese Lage gebracht haben.”

Viele Griechen setzen jedoch große Hoffnung in die neue Regierung, auch wenn die Ausgangslage schwierig ist, erklärt eine Frau im Zentrum der Hauptstadt: “Wir warten ab, was für eine Regierung wir bekommen werden, aber für mich ist dies kein gutes Wahlergebnis. Wir hoffen, dass wir unsere Kinder nicht in Ausland schicken müssen. Wir müssen abwarten, was die Zukunft bringt, aber wir gehen nicht auf die Knie und bitten um Hilfe. Wir warten ab und hoffen, dass alles gut geht.”

Ein erstes positives Signal kam aus Brüssel. Griechenland kann offenbar mit der Auszahlung eines weiteren Notkredits in Höhe von einer Milliarde Euro rechnen.

Über die wichtigsten Aufgaben der neuen Reigerung sprach Euronews mit Nikos Konstantaras von der griechischen Tageszeitung Kathimerini.