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Griechenland: Merkel bleibt eisern

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Griechenland: Merkel bleibt eisern

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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat Athen ermahnt, an den vereinbarten Reformen könnten keine Abstriche gemacht werden. Merkel blieb ihrer Linie treu und sagte vor dem G20-Gipfel im mexikanischen Los Cabos, ein neues Hilfspaket für Griechenland komme nicht in Frage. Sie erwarte jetzt vor allem eine schnelle Regierungsbildung in Athen.

“Ich sage es noch einmal. Die Troika wird jetzt nach Griechenland fahren und das Wichtige ist, dass die neue Regierung zu den Verpflichtungen, die eingegangen wurden, auch steht. Wir haben es immer in Europa so gehalten, dass Wahlen nicht die Kontinuität der Beschlüsse, die wir miteinander gefasst haben in Frage stellen dürfen. Das gilt auch für das Memorandum, das mit Griechenland abgeschlossen ist,” so Merkel.

Zuvor hatte Außenminister Guido Westerwelle darauf verwiesen, dass die Wahlkämpfe in Griechenland viel Zeit gekostet hätten und man über den Zeitplan reden könne. Er betonte jedoch zugleich, die Substanz der Reformen sei nicht verhandelbar.