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Griechenland: Nach der Wahl geht es jetzt um die Regierung

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Griechenland: Nach der Wahl geht es jetzt um die Regierung

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Nach der Wahl in Griechenland laufen jetzt wieder die Gespräche zur Regierungsbildung. Antonis Samaras und seine Konservativen sind stärkste Kraft geworden: Er hat drei Tage Zeit, um Verbündete zu finden.
 
Samaras will eine Regierung der nationalen Einheit – das heißt, möglichst viele sollen mitmachen. Vor allem will er die Linksradikalen einbinden, die bei der Wahl knapp Zweite wurden.
 
Das kleine Problem dabei: Die Konservativen stehen im wesentlichen zu den Rettungsabkommen für Griechenland, die Linksradikalen sind aber dagegen. Daher lehnen sie jedes Bündnis ab, was sie auch jetzt gerade wieder klar gemacht haben.
 
Die einst mächtigen Sozialisten sind weit abgeschlagen nur drittstärkste Kraft. Sie würden wohl mitregieren, hätten mit Samaras und seinen Konservativen zusammen aber nur eine knappe Mehrheit. Konkret geäußert haben sie sich aber nach einem ersten Treffen noch nicht.