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Birma: "Zweite Welle" von Reformen geplant

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Birma: "Zweite Welle" von Reformen geplant

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Birma, das frühere Myanmar, will nach den Worten von Präsident Thein Sein eine zweite Welle von Reformen anstoßen. Wie der Staatschef in Rangun sagte, wolle die Regierung die Wirtschaft des Landes liberalisieren und mehr Investoren aus dem Ausland anlocken. Ziel sei es, die Auslandsinvestitionen in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln, das Bruttoinlandsprodukt soll in derselben Zeit pro Kopf verdreifacht werden.

“In ihrem ersten Jahr hat die Regierung rasch an politischen Reformen und der nationalen Aussöhnung gearbeitet. Von diesem Jahr an werden wir uns in einer zweiten Welle von Reformen von allem auf die Entwicklung des Landes und die der Öffentlichkeit konzentrieren.”

Unterdessen sorgen religiöse Unruhen in der westbirmanischen Provinz Rakhine weiter für Sorgen. Seit Ende Mai sind bei Zusammenstößen zwischen Muslimen und Buddhisten dort 50 Menschen ums Leben gekommen, 30 000 sind auf der Flucht. Während die UNO einen Hilfseinsatz vorbereitet, protestierten auf den Philippinen zahlreiche Menschen vor Birmas Botschaft für mehr Reformen und ein Ende der Gewalt.