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Stürmisch, Schottisch...Merida!

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Stürmisch, Schottisch...Merida!

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Dudelsäcke, Schottenröcke und eher windiges Wetter. Bei der Weltpremiere des neuen Disney-Pixar-Animationsfilms “Brave” in Los Angeles hätte man sich fast im urwüchisgen Schottland glauben können.

“Brave” erzählt die Geschichte der rebellischen Prinzessin Merida, die die an sie gestellten höfischen Erwartungen so gar nicht zu erfüllen gewillt ist. Im mittelalterlichen Schottland soll sie schon bald einen geeigneten, mehr oder minder strammen Schotten ehelichen und für Nachwuchs sorgen. Doch Merida denkt gar nicht dran.

“Brave” ist Pixars erster Film mit einer weilblichen Heldin. Die schottische Schauspielerin Kelly MacDonald hat der Figur Merida ihre Stimme geliehen: “Beim Lesen der Zeilen fühlte ich mich in meine Jugend zurückversetzt, denn sie spricht ständig von ihrer Mutter. Bei den Worten Mum oder Mom fällt es mir schwer, nicht in mein Teenager-Ich zurückzufallen.”

Der “Trainspotting”-Star Kevin McKidd spricht gleich zwei Figuren derselben Filmfamilie: Lord MacGuffin und auch dessen Sohn Young MacGuffin, der um die Hand der stürmischen Prinzessin wirbt. Der schottische Schauspieler war begeistert in der Mundart seiner Heimatregion arbeiten zu können: “Das sind ziemlich starke Akzente und meine Figur Young MacGuffin hat wohl den heftigsten. Er hat diesen verrückten Akzent, der im Nordosten Schottlands gesprochen wird, das ist auch meine Heimat, die Gegend um den Ort Doric. Pixar wollte also, dass meine Figur völlig unverständlich spricht und deswegen ist das für mich die beste Rolle von allen. Es war großartig.”

“Brave” enstand in einer Gemeinschaftsproduktion der Regisseure Mark Andrews, Brenda Chapman und Steve Purcell. Gewidmet ist der Film um die wilde schottische Prinzessin Merida dem verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs. Denn er ist einer der Väter des Pixar-Unternehmens.

In Deutschland kommt “Brave” am 2. August in die Kinos.