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"Let's twist again" bei der US-Notenbank

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"Let's twist again" bei der US-Notenbank

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Im Kampf gegen die Konjunkturflaute hat die US-Notenbank weitere Stützungsmaßnahmen beschlossen. Die Federal Reserve verlängerte ihre sogenannte “Operation Twist” bis zum Ende des Jahres. Dabei werden kurzfristige Anleihen verkauft und langfristige Papiere gekauft. Ziel ist es, die langfristigen Zinsen zu drücken, um der Kreditwirtschaft mehr Luft zu verschaffen.

Die Leitzinsen beließen die Währungshüter um Ben Bernanke auf dem historisch niedrigen Niveau von nahe null Prozent. Hier gibt es ohnehin keinen Spielraum mehr.

Durch die jetzt angekündigten Maßnahmen soll die lahmende Wirtschaft wieder angekurbelt werden, wie Jim Bianco von Bianco Research erklärt.
Schließlich seien die wirtschaftlichen Prognosen nach unten korrigiert worden. Den Amerikanern stehe der dritte Flaute-Sommer in Folge bevor.

Vor allem auf dem Arbeitsmarkt lässt der erhoffte Aufschwung bislang auf sich warten. Die Mai-Zahlen waren unerwartet schwach. Nur 69.000 Jobs wurden geschaffen, die Erwerbslosenquote stieg wieder leicht auf 8,2 Prozent.

Dies drückt auf die Kaufkraft der Menschen, die nicht nur weniger Geld im Portemonnaie haben, sondern auch verunsichert sind, weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Dadurch werden Anschaffungen aufgeschoben.