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Regnerische Sonnenwendfeier in Stonehenge

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Regnerische Sonnenwendfeier in Stonehenge

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Tausende haben im englischen Stonehenge die Sommersonnenwende gefeiert. Wäre Sonne dagewesen, so hätten sie sie sicher begrüßt – so zeigte nur der graue Himmel an, dass der längste Tag des Jahres begonnen hatte. Trotz strömenden Regens hatten die Menschen hier zuvor schon die kürzeste Nacht durchgefeiert.

Frank Somers, der hier als keltischer Druide seinen großen Auftritt hat, ist begeistert über all die gut gelaunten Menschen, die auch in Wind und Regen hierhergekommen sind. Die Sonne sei ja aufgegangen, sagt er, man habe es eben nur nicht gesehen – aber die Stimmung sei ungebrochen.

Stonehenge ist vier- bis fünftausend Jahre alt. Wozu
der Steinkreis einmal diente, ist unbekannt: Heute ist er eine der bekanntesten Sehenwürdigkeiten in Großbritannien und gilt manchen als ein Ort des Spirituellen. Normalerweise ist er abgesperrt; nur zu
wenigen Gelegenheiten im Jahr kommt man direkt an die Steine heran.