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Sprengstoff-Fund an Einfahrt zu schwedischem Kernkraftwerk

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Sprengstoff-Fund an Einfahrt zu schwedischem Kernkraftwerk

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Im schwedischen Kernkraftwerk Ringhals ist an der Einfahrt Sprengstoff entdeckt worden. Ein Spürhund schlug an, als ein Lastwagen in den eigentlichen, inneren Kraftwerksbereich fahren wollte.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde ein faustgroßer, teigartiger Klumpen entdeckt. Inzwischen hat ein Polizeilabor bestätigt, dass es sich um Sprengstoff handelt.

Man habe die Warnstufe jetzt auf Gelb angehoben, sagt Kraftwerkssprecher Gösta Larsen, die zweite von vier Stufen. Das gelte inzwischen auch für die anderen schwedischen Kernkraftwerke.

Die Ermittler untersuchen nun vor allem, wo überall der Lastwagen in den letzten Tagen war und wer zu ihm Zugang hatte. Zuletzt war das Fahrzeug am Montag kontrolliert worden; die Ermittlungen lassen sich also eingrenzen.

Sprengarbeiten finden in Ringhals derzeit nicht statt. Die Polizei geht davon aus, dass der Sprengstoff absichtlich eingeschmuggelt werden sollte. Was den Sinn oder ein mögliches Motiv angeht, tappt sie bisher im Dunkeln.