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"Blutiger Tag" in Syrien

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"Blutiger Tag" in Syrien

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In Syrien sind tausende Zivilisten in der belagerten Stadt Homs eingeschlossen. Aktivisten melden, das Rote Kreuz hätte ihnen wegen des starken Artilleriebeschusses nicht helfen können und sei wieder nach Damaskus zurückgekehrt.

Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigen in Syrien rund anderthalb Millionen Menschen dringend humanitäre Hilfe.

Laut Menschenrechtsaktivisten sind allein am Donnerstag bei Kämpfen und schweren Zusammenstößen fast 170 Menschen getötet worden.

Der US-Geheimdienst CIA meldete unterdessen, dass Al-Kaida-Mitglieder und andere Islamisten sich den Rebellen in Syrien angeschlossen hätten.

Der britischen Zeitung “The Guardian” zufolge sollen Briten und Amerikaner über einen Deal mit dem Assad-Regime verhandeln. Der Machthaber könnte demnach mit einer milden Strafe rechnen, wenn er die Herrschaft über sein Land aufgibt.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, der Westen versuche den Syrern Entscheidungen aufzuzwingen, die nicht das Ergebnis eines innersyrischen Dialogs seien. Russland sei gegen solche Bestrebungen und werde daran nicht teilnehmen.

Der US-Botschafter Robert Ford rief die syrischen Soldaten in einem offenen Brief dazu auf, ihr Verhalten zu überdenken. Die Rolle einer Armee sei es, das Land zu verteidigen und seine Bürger zu beschützen, nicht ihnen weh zu tun, so Ford.