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Abdullah Gül: Ankara hatte "keine schlechten Absichten"

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Abdullah Gül: Ankara hatte "keine schlechten Absichten"

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Die gespannten Beziehungen zwischen Syrien
und der Türkei drohen sich weiter zu verschlechtern: Das syrische Militär hat in der Nacht zum Samstag bestätigt, dass ein türkisches
Kampfflugzeug vor der Küste über dem Meer abgeschossen wurde. Es sei in den syrischen Luftraum eingedrungen.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan beantwortete Fragen von Journalisten, warum der türkische Jet so nahe an der syrischen Küste unterwegs war, nicht.

Der türkische Präsident Abdullah Gül räumte ein, dass der Jet tatsächlich den syrischen Luftraum verletzt haben könnte. Es sei ein “Routinevorgang”, dass mit hoher Geschwindigkeit fliegende Militärmaschinen kurzzeitig Grenzen überqueren, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Anadolu. In diesem Falle hätten aber “keine schlechten Absichten” vorgelegen, fügte er hinzu. Inzwischen seien Teile des Wracks gefunden worden, sagte Gül. Die Suche nach den beiden Piloten gehe weiter.