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Isle of Wight Schlammfestival

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Isle of Wight Schlammfestival

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Nach heftigen Regenfällen sind zahlreiche Regionen in Großbritannien überflutet. Die britischen Kanalinseln wurden nicht verschont und das dortige legendäre Isle of Wight Musikfestival verwandelte sich in ein schlammiges Vergnügen.

Das Festival gilt als europäisches Woodstock und zieht jedes Jahr zehntausende Besucher an. Wer hier sein Zelt aufstellen will, muss mehr als 200 Euro zahlen.

Viele angereiste Musikfans lassen sich die Laune nicht verderben. Ein Mädchen erzählt: “Wir sind am Donnerstag angekommen und hier war grüner Rasen. Dann begann es zu regnen. Unser Zelt wurde geflutet und dann kam auch noch Wind auf. In der Früh wurde unser Zelt mitgerissen und wir mussten ein neues Zelt kaufen.”

Für viele Besucher wurde die Anreise zu einem Alptraum. Die schweren Regenfälle und der heftige Wind sorgten für Chaos auf den Straßen der Insel. Autofahrer steckten bis zu zehn Stunden lang im Stau.

Die Organisatoren riefen die Besucher dazu auf, ihre Autos auf dem Festland zu lassen und die Fähre zu nehmen. Traktoren stünden bereit, um sie abzuholen und zum Festival zu bringen.