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Syrische Wirtschaft leidet unter Bürgerkrieg und Sanktionen

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Syrische Wirtschaft leidet unter Bürgerkrieg und Sanktionen

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Der Bürgerkrieg in Syrien wirkt sich katastrophal auf die Wirtschaftstätigkeit des Landes aus. Die internationalen Saktionen haben die Handelsaktivität weitgehend zum Erliegen gebracht.
Viele Geschäfte mussten deswegen schließen.
Ausländische Touristen trauen sich kaum noch ins Land.

Zugleich schossen die Preise für Grundnahrungsmittel auf dem größten Souk von Damaskus in die Höhe. Viele Unternehmen hätten versucht, ihre Angestellten zu halten und zu bezahlen, meint ein Apotheker. Doch durch die Sanktionen werde das immer schwerer.

Für Touristen galt Syrien als Geheimtip im Nahen Osten – zumindest bis 2011. Inzwischen gingen die Buchungen in den Keller. Spitzenhotels kosteten 250 Dollar die Nacht, inzwischen nur noch 75. “Wir haben nur eine Auslastung von drei bis vier Prozent”, sagt ein Hotelier. Von seinen zwei Häusern mußte er eines schon schließen.

Betroffen ist nicht nur der Fremdenverkehr, sondern die gesamte Wirtschaft. Die Aussichten, daß sich die Situation bald ändern wird, sind schlecht. Im Gegenteil, weitere Sanktionen sind angesichts der anhaltenden Gewalt nicht auszuschließen.