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Wut an der Wahlurne und der Aufstieg populistischer Parteien

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Wut an der Wahlurne und der Aufstieg populistischer Parteien

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Können die großen Parteien der politischen Mitte die heute so starken populistischen Tendenzen abwehren? Oder werden konfliktbereite Gruppen die Oberhand in gewinnen und Lösung verhindern? Diese Fragen stellt Chris Burns seinen Gästen in dieser Ausgabe von “The Network”.

Seit Beginn der Finanzkrise sind elf europäische Staats- oder Regirungschefs abgewählt worden. Alte große Parteien der Linken und Rechten haben Boden verloren an extremere Parteien.
In Frankreich ist Nicolas Sarkozy in der Stichwahl weiter nach rechts gerückt – unter dem Druck der extremen Rechten, doch es hat ihm nichts genützt.
In Griechenland erschwert die politische Polarisierung die Regierungsbildung. Die EU verlangt von Athen strenge Sparmaßnahmen. Es geht um den Verbleib des Landes in der Eurozone.
Serbien hat einen EU-kritischen Nationalisten zum Präsidenten gewählt, der die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennen will.
Die irischen Wähler haben dagegen die mit der EU vereinbarten Sparmaßnahmen gebilligt – mit einer Mehrheit von 60 Prozent, entgegen weitverbreiteten Befürchtungen.

An das “Network” sind diesmal angeschlossen: Aristides Hatzis, Professor für Rechtstheorie an der Universität von Athen,
Philippe Moreau-Defarges, Politologe am Französischen Institut für Internationale Beziehungen (IFRI) in Paris,
und im Europäischen Parlament in Brüssel
Marco Incerti, Forscher und Kommunikationsleiter am Zentrum für Europäische Politische Studien (CEPS).