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Bombe explodiert bei syrischem Gericht

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Bombe explodiert bei syrischem Gericht

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Die Zeichen stehen auf angespannte Aufrüstung. Während die Türkei ihre Truppen an der Grenze zu Syrien zusammenzog, griffen Oppositionelle das Oberste Gericht in Damaskus an.

Syriens Hauptstadt war bis vor wenigen Tagen noch eine sichere Hochburg der Anhänger von Präsident Baschar al-Assad. Wie viele Opfer es gab, war zunächst unklar. Der Anschlag ereignete sich auf dem Parkplatz des Gerichts.

Um die Gewalt in Syrien zu beenden, plant die Internationale Gemeinschaft für Samstag Verhandlungen in Genf. So soll eine gemeinsame Übergangsregierung aus Mitgliedern des Regimes und der Opposition das Land aus der Krise führen.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow schränkte jedoch ein: “Das Treffen in Genf wurde anberaumt, um Rückendeckung für Kofi Annans Plan zu bekommen. Dieser soll den Weg ebnen für ein Ende der Gewalt und den Beginn eines innersyrischen Dialogs. Das Treffen ist jedoch nicht dazu gedacht, das Ergebnis vorzuschreiben.”

Forderungen des Westens, wonach Assad zurücktreten soll, wies Lawrow erneut von sich. Die Vetomacht Russland ist ein enger Verbündeter Syriens. Sie lehnt alle Maßnahmen ab, die gegen die Interessen des syrischen Machthabers gehen.