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Pläne für Breiviks eigene Krankenstation genehmigt

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Pläne für Breiviks eigene Krankenstation genehmigt

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Anders Behring Breivik wird auf jeden Fall in dem Gefängnis bleiben, in dem er jetzt, während seines Prozesses, schon sitzt. Bei einem Schuldspruch würde er sowieso den Rest seines Lebens im Gefängnis Ila unweit von Oslo verbüßen.

Aber auch wenn der Attentäter von Utøya als unzurechnungsfähig eingestuft werden sollte, würde
er in Ila bleiben: Auf dem Gelände würde man dann für ihn eine eigene kleine Krankenstation bauen.

Die Gesundheitsbehörde hat den Plan für Behring Breiviks Unterbringung jetzt gebilligt. Die drei existierenden Einrichtungen, die für ihn in Norwegen
sonst in Frage kämen, sind der Polizei nicht sicher genug.

Um die Frage von Behring Breiviks Zurechnungsfähigkeit dreht sich im Utøya-Prozess nahezu alles. Er selbst will unbedingt vermeiden, als verrückt angesehen zu werden, und strebt eine Verurteilung an. Die Anklage will ihn aber in die Psychiatrie einweisen lassen.

Die psychologischen Gutachten in dem Fall kommen zu gegensätzlichen Bewertungen. Die Entscheidung liegt nun beim Gericht. Das Urteil fällt am 24. August.