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Athen hofft auf Milde - EZB zeigt sich hart

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Athen hofft auf Milde - EZB zeigt sich hart

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Griechenland hat die letzte Tranche des Notkredits von Anfang Mai in Höhe von einer Milliarde Euro erhalten. Um weitere Hilfsgelder zu bekommen, muss sich Athen der Prüfung durch die Troika unterziehen. Der neue griechische Finanzminister Yannis Stournaras hofft auf Milde – aber aus der EZB kommen strenge Töne. Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen sagte, es werde kaum Änderungen geben. “Dieses Programm ist die beste Option für Griechenland”, sagte er. “Die Schwierigkeiten, denen sich Griechenland gegenübersieht, haben nichts mit dem Reformprogramm zu tun, sie sind das Ergebnis einer jahrelangen, falschen Wirtschaftspolitik und des Unwillens, nötige Reformen umzusetzen.”

Dennoch hofft die griechische Regierung darauf, dass die Frist, in der sie die strengen Auflagen erfüllen muss, verlängert wird. Vom Urteil der Troika hängt es nun ab, ob Griechenland weitere Kredittranchen erhält, um den Staatsbankrott abzuwenden. Am Mittwoch wollen die Experten mit der Prüfung der Bücher in Athen beginnen, die vermutlich mehrere Wochen dauern wird.