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London lässt Barclays-Bankern auf die Finger schauen

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London lässt Barclays-Bankern auf die Finger schauen

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Im Skandal um die manipulierten Zinsgeschäfte der Barclays-Bank wird es einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss geben. Premierminister David Cameron kündigte an, das Vorgehen der Bank genau untersuchen zu lassen. Im Skandal geht es um den Zinssatz, zu dem sich Banken gegenseitig Geld leihen – dem so genannten Liborsatz.

Vor den Abgeordneten erklärte Cameron, “der Ausschuss wird unter Eid Aussagen aufnehmen, er wird vollen Zugang zu den Dokumenten haben, zu Sachbearbeitern und Ministern. Auch zu Ministern und Ratgebern der Vorgängerregierung. Die Regierung wird ihm alle Quellen zur Verfügung stellen, die der Ausschuss braucht, um seinen Auftrag voll zu erfüllen.”

Bisher reichte nur Aufsichtsratschef Marcus Agius seinen Rücktritt ein. Ein Schritt, der vielen Politkern nicht ausreicht. Viele vermissen diese Konsequenz beim Chef der Barclays-Bank Bob Diamond.
Barclays hatte zugegeben, zwischen 2005 und 2009 Dokumente manipuliert zu haben, wonach der Liborsatz errechnet wird.

Ein Skandal, der weite Kreise ziehen könnte. Insgesamt sollen 15 weitere Banken verwickelt sein.