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Clinton bedauert - da öffnen sich Pakistans Schlagbäume

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Clinton bedauert - da öffnen sich Pakistans Schlagbäume

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Pakistan öffnet die gesperrten Nachschubwege für Nato-Truppen nach Afghanistan – nach sieben Monaten Streit und Blockade. Geld sei nicht im Spiel gewesen, so US-Außenministerin Hillary Clinton. Islambad habe zugesagt, für den Nachschub keine zusätzliche Transitgebühr zu erheben.

Geld nicht, dafür gute Worte:

“Ich habe unser tiefstes Bedauern über das tragische Ereignis in Salala im vergangenen November bekräftigt”, berichtete Clinton nach einem Telefongespräch mit ihrem pakistanischen Amtskollegen Hina Rabbani Khar. Pakistan habe zugesagt, Waffen und Munition nur noch für die afghanische Streitkräfte durchzulassen.

Das Gespräch entspannt eine verfahrene Situation:
Die Regierung in Islamabad hatte die Nachschubwege für Nato-Truppen nach Afghanistan nach einem US-Angriff gesperrt. Dabei waren
im vergangenen November 24 pakistanische Soldaten getötet worden.

Der Zugang zu pakistanische Häfen ist auch für den bis Ende 2014 geplanten Abzug der Nato-Truppen wichtig.

mit Reuters, dpa, AFP