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Feuer in Spanien hinterlassen Schutt und Asche

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Feuer in Spanien hinterlassen Schutt und Asche

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Es sind mit die schwersten Verwüstungen, die Waldbrände in Spanien je angerichtet haben. Bei Valencia zerstörten die Feuer seit Donnerstag bereits an die 50.000 Hektar Land. Nach einem besonders trockenen Winter ist die Gefahr von Bränden in Spanien in diesem Jahr besonders groß – und der Sommer hat gerade erst begonnen. Mehr als 3000 Menschen mussten bei Valencia ihre Wohnungen verlassen. Zurück bleiben oft nur Schutt und Asche…

Jesús Cortés vom Jérica Bergverein beklagt, “die Pinienwälder, die hier zerstört wurden, brauchen 40 Jahre, um nachzuwachsen.”

Nach stundenlanger Suche entdeckten Rettungskräfte unterdessen einen verschollenen Piloten. An diesem Montag waren bei Valencia zwei Hubschrauber im Kampf gegen die Flammen unabhängig voneinander abgestürzt. Zwei Menschen konnten verletzt geborgen werden.

Bei Murcia wurden etwa 400 Rettungskräfte zusammengezogen, um die Brände zu Land und aus der Luft zu bekämpfen. Hier zerstörten die Flammen nach ersten Schätzungen bisher 800 Hektar Land.