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Flüchtlingsboot in Kroatien gestrandet

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Flüchtlingsboot in Kroatien gestrandet

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Ein Motorsegler mit mehr als sechzig Flüchtlingen an Bord ist in Kroatien gestrandet. Das Boot, das normalerweise für gut ein Dutzend Menschen ausgelegt ist, trieb nach Angaben der kroatischen Polizei mindestens zwei Tage lang wegen eines Motorschadens in internationalen Gewässern vor Kroatiens Küste und gab am Sonntag einen Notruf ab. Es wurde von der Küstenwache in den Hafen von Dubrovnik geschleppt.

Mitarbeiter des örtlichen Roten Kreuzes und Ärzte versorgten die Flüchtlinge, die Behörden schufen eine Notunterkunft in einem Depot beim Hafen. “Soweit wir wissen, waren 65 Menschen aus verschiedenen Ländern auf dem Boot, die meisten aus dem Nahen Osten, die nach Europa wollten. Sie wollten illegal nach Italien einreisen”, erklärte ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes.

Laut Verteidigungsministerium stammen die Gestrandeten aus Somalia, Ägypten, Syrien und Afghanistan und kamen wahrscheinlich über Griechenland.