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Mexiko: Gegner von Peña Nieto gehen auf die Straße

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Mexiko: Gegner von Peña Nieto gehen auf die Straße

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Bei einer Pressekonferenz hat der linksgerichtete Andres Manuel López Obrador das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom Sonntag angefochten. Mit 31,7 Prozent lag der Anhänger der Demokratischen Revolution PRD auf Platz zwei.

Der Kandidat der mexikanischen Linken erklärte, er könne ein Ergebnis nicht akzeptieren, ohne sicher zu sein, dass es bei der Wahl keine Verfassungsbrüche gegeben habe und dass alle Stimmen der Mexikaner berücksichtigt worden seien.
Obrador fordert eine Überprüfung der Auszählung und sammelt Zeugenaussagen über unregelmäßige Abläufe bei der Wahl.

Nach Angaben der Nationalen Wahlbehörde kam Sieger Enrique Peña Nieto nach Auszählung von 97 Prozent der Wahllokale auf 38 Prozent der Stimmen, 6 Prozent mehr als Obrador.

Enrique Peña Nietos sagte zu Obradors Vorwurf:

“Die Wahlbehörden haben die gestrigen Ergebnisse bestätigt. Die Mehrheit ist somit eindeutig. Unsere Bürger haben entschieden, dass ich regiere.”

Nach 12 Jahren kehrt die Partei der Institutionalisierten Revolution in Mexiko wieder an die Regierung. Gegen den Wahlsieger Peña Nieto gingen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt tausende Studenten auf die Straße.