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Waffengeklirr an der Straße von Hormus

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Waffengeklirr an der Straße von Hormus

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Raketen sämtlicher Reichweiten testen die iranischen Revolutionsgarden bei einem militärischen Manöver. Gleichzeitig zeigen die
USA verstärkt Militärpräsenz im Persischen Golf.
Der Iran hatte gedroht, die Wasserstraße von
Hormus für Öltanker zu sperren. Seit Sonntag ist ein Ölembargo der EU gegen den Iran in Kraft.

Der Sprecher des iranischen Außenministers hält alle Optionen offen. Ramin Mehmanparast:

“Sie wissen sehr gut: Ein Land, das in vollem Umfang bereit ist, sein Territorium zu verteidigen, wäre auch in der Lage, zur globalen Stabilität und Sicherheit beizutragen.”

Die Blockade der Straße von Hormus sei “nur ein Plan.”

Schauplatz der Manöver ist die Wüste Lut im Südosten des Landes – in der Nachbarschaft Afghanistans. Der Iran verfügt über Flugkörper, die angeblich 2000 Kilometer weit fliegen können –
bis nach Israel.

Seit Monaten verlegten die USA Flugzeugträger in die Region, mit Kampfflugzeugen, die iranische Raketenstellungen oder Atomanlagen angreifen
könnten – berichtet die “New York Times.”

Durch die Straße von Hormus befördern Tanker bis zu 40 Prozent des weltweit auf Schiffen
transportierten Öls – unter anderem nach Europa, Fernost und in die USA.

mit AFP, Reuters,dpa, AP