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Actas Tod in Europa, Freude bei Webusern

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Actas Tod in Europa, Freude bei Webusern

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Mit Acta wollte die EU-Kommission eigentlich den Schutz des Urheberrechts verbessern und die Produkt-Piraterie bekämpfen.

Das seit 2006 diskutierte Projekt erwies sich aber als komplizierter als gedacht. Die beteiligten Länder
mußten auf einen gemeinsamen Nenner kommen, ohne die Privatssphäre der Internetnutzer zu verletzen.

Im Oktober 2011 wurde das Acta-Abkommen bereits von acht Staaten unterzeichnet. Im Januar 2012 schloss sich die EU an diese Länder an.

Ziele von Acta sind den Internethandel mit gefälschten Medikamenten und anderen Artikeln einzudämmen und die Urheberrechte an geistigem Eigentum zu schützen

Für das Urheberrecht in Deutschland ändert sich dadurch nichts. Die meisten Acta-Regeln gelten hier schon. International kann Acta in Kraft treten, aber ohne die EU.

Kritiker bemängeln grundsätzlich den Wert eines solchen Abkommens, bei dem Staaten wie Indien und China jedoch nicht mitmachen.